VERSCHENKTE LIEDER

Die Schriftstellerin Uta Hauthal widmete einigen Künstlerkollegen und Freunden insgesamt 13 Gedichte, die sie auch vertonte. Der Komponist Konrad Möhwald arrangierte und erweiterte dieses Material, so dass eine Sammlung höchst eigenwilliger Lieder entstand, deren Charakter von Tango über rockigen Song bis hin zu klassischem Chanson reicht. Zu den beschenkten Künstlern gehören der französische Schriftsteller Andrei Makine, der Schweizer Tänzer Fabrice Mazliah, der griechische Komponist Mikis Theodorakis, die Schriftsteller Tanja Dückers und John von Düffel u.a.

Lyrik, Kompositionen, Gesang: Uta Hauthal
Kompositionen, Klavier: Konrad Möhwald
Premiere des Konzertprogramms sowie der CD am 26.11. 2015, im Literaturhaus Villa Augustin.

Konzertausschnitt auf youtube

Die CD kann zum Preis von 17,90 Euro zzgl. Versandkosten von 2,- Euro bestellt werden unter: kontakt@utahauthal.de



"Thank you so much for your marvellous voice and very beautiful poems."
  
Andrei Makine

"Deinen Worten habe ich nachgespürt, über sie nachgedacht … und ich bin immer wieder komplett beeindruckt von Deiner Stimme."  
Tanja Dückers

"I find it very beautiful and love the music, it is all together very delicate, strong, pure and poetic!"  
Fabrice Mazliah


Die schöne 13 – Uta Hauthal mit neuer CD

"… Uta Hauthal arbeitet als Autorin und Sängerin, sie komponiert und … was sie  ihrem Publikum damit gibt, sind gefühlvolle Momente des Innehaltens … Nach dem Kästner-Programm "Die 13 Monate" … sind es nun 13 Gedichte, die sie geschrieben und vertont hat. Poesievolle Kleinode, die … das Publikum auf eine Reise durch Genres und Welten mitnehmen …"

Michael Ernst, DNN 27.11.2015

Sängerin Uta Hauthal verschenkt Lieder

"… Ihre aktuellen und poesievollen Texte hat der Komponist und Pianist Konrad Möhwald zauberhaft arrangiert …
Mit zwei Zugaben verabschiedeten sich Uta Hauthal und Konrad Möhwald von einem interessierten Weißenfelser Publikum, das sich von den Verschenkten Liedern reich beschenkt fühlte …"

Bärbel Schmuck, MZ 13.12.2015



Bilder (für Andrei Makine)

Des Feuers Licht tanzt auf deiner Hand
Du tauchst die Feder bis auf den Grund
Mich hat das Fließen der Tinte gebannt
Ich sammle alle Worte im Mund.

Ein Haus der Dichter, beschützt und beschirmt
Der Fels singt stetig uns dieses Lied
Die Wogen des Meers haben sich aufgetürmt
Sie wartet noch immer, daß nichts geschieht.

Die Mütter vereint, du kennst diese Kraft
In ihrem Blut bist du geschwommen
Am Ufer habe ich Zweige von Kiefern gerafft
und mir ihre Samen genommen.

Des Feuers Licht tanzt auf deiner Hand
Du tauchst die Feder bis auf den Grund
Mich hat das Fließen der Tinte gebannt
Ich sammle alle Worte im Mund.

Im Grab der Alten warst du sommers allein
Hast allem Lebendigen sorgsam gelauscht
Ich blättre und trinke roten Wein
am Ende des Buches bin ich berauscht.

Dann folg ich dem Pfad durch der Birken Grün
Die Seele fliegt fort in ein anderes Land
Am Felsen entdecke ich vielfarbnes Blüh’n
Ich flechte ein helles Band.

Des Feuers Licht tanzt auf deiner Hand
Du tauchst die Feder bis auf den Grund
Mich hat das Fließen der Tinte gebannt
Ich sammle alle Worte im Mund.

Images (dédiée à Andrei Makine)

La lueur du feu danse sur ta main,
tu trempes la plume jusqu'au fond.
La coulée de l'encre m'envouta,
je ressemble les mots dans la bouche.

Une maison des poètes, à l'abri, protégée,
le rocher nous chante cette chanson.
Les vagues de la mer se soulevèrent,
elles attendent toujours que rien n'arrive.

Les mères unies, tu connais cette force,
tu nageas dans leur sang.
Je ramassai les branches des pins à la rive,
et récoltai ses semences.

La lueur du feu danse sur ta main,
tu trempes la plume jusqu'au fond.
La coulée de l'encre m'envouta,
je ressemble les mots dans la bouche.

Dans la tombe des vieux tu restas seul pendant l'été,
en écoutant la vie soigneusement.
Je feuillette et bois du vin rouge,
à la fin du livre, je serai enivré.

Ensuite je me promène dans le vert des bouleaux,
l'âme s'envole vers un pays inconnu.
Sur les rochers je découvre une floraison haute en couleur,
j'en tresse un ruban clair.

La lueur du feu danse sur ta main,
tu trempes la plume jusqu'au fond.
La coulée de l'encre m'envouta,
je ressemble les mots dans la bouche.


     

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