Die Schriftstellerin Uta Hauthal widmete einigen Künstlerkollegen und Freunden insgesamt 13 Gedichte, die sie auch vertonte. Der Komponist Konrad Möhwald arrangierte und erweiterte dieses Material, so dass eine Sammlung höchst eigenwilliger Lieder entstand, deren Charakter von Tango über rockigen Song bis hin zu klassischem Chanson reicht. Zu den beschenkten Künstlern gehören der französische Schriftsteller Andrei Makine, der Schweizer Tänzer Fabrice Mazliah, der griechische Komponist Mikis Theodorakis, die Schriftsteller Tanja Dückers und John von Düffel u.a.
Lyrik, Kompositionen, Gesang: Uta Hauthal
Kompositionen, Klavier: Konrad Möhwald
Die CD kann zum Preis von 17,90 Euro zzgl. Versandkosten von 2,- Euro bestellt werden unter: kontakt@utahauthal.de
Bilder (für Andrei Makine)
Des Feuers Licht tanzt auf deiner Hand
Du tauchst die Feder bis auf den Grund
Mich hat das Fließen der Tinte gebannt
Ich sammle alle Worte im Mund.
Ein Haus der Dichter, beschützt und beschirmt
Der Fels singt stetig uns dieses Lied
Die Wogen des Meers haben sich aufgetürmt
Sie wartet noch immer, daß nichts geschieht.
Die Mütter vereint, du kennst diese Kraft
In ihrem Blut bist du geschwommen
Am Ufer habe ich Zweige von Kiefern gerafft
und mir ihre Samen genommen.
Des Feuers Licht tanzt auf deiner Hand
Du tauchst die Feder bis auf den Grund
Mich hat das Fließen der Tinte gebannt
Ich sammle alle Worte im Mund.
Im Grab der Alten warst du sommers allein
Hast allem Lebendigen sorgsam gelauscht
Ich blättre und trinke roten Wein
am Ende des Buches bin ich berauscht.
Dann folg ich dem Pfad durch der Birken Grün
Die Seele fliegt fort in ein anderes Land
Am Felsen entdecke ich vielfarbnes Blüh’n
Ich flechte ein helles Band.
Des Feuers Licht tanzt auf deiner Hand
Du tauchst die Feder bis auf den Grund
Mich hat das Fließen der Tinte gebannt
Ich sammle alle Worte im Mund.
Images (dédiée à Andrei Makine)
La lueur du feu danse sur ta main,
tu trempes la plume jusqu’au fond.
La coulée de l’encre m’envouta,
je ressemble les mots dans la bouche.
Une maison des poètes, à l’abri, protégée,
le rocher nous chante cette chanson.
Les vagues de la mer se soulevèrent,
elles attendent toujours que rien n’arrive.
Les mères unies, tu connais cette force,
tu nageas dans leur sang.
Je ramassai les branches des pins à la rive,
et récoltai ses semences.
La lueur du feu danse sur ta main,
tu trempes la plume jusqu’au fond.
La coulée de l’encre m’envouta,
je ressemble les mots dans la bouche.
Dans la tombe des vieux tu restas seul pendant l’été,
en écoutant la vie soigneusement.
Je feuillette et bois du vin rouge,
à la fin du livre, je serai enivré.
Ensuite je me promène dans le vert des bouleaux,
l’âme s’envole vers un pays inconnu.
Sur les rochers je découvre une floraison haute en couleur,
j’en tresse un ruban clair.
La lueur du feu danse sur ta main,
tu trempes la plume jusqu’au fond.
La coulée de l’encre m’envouta,
je ressemble les mots dans la bouche.